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Lesestoff Belletristik 2009/31 – Diana Gabaldon: Outlander

Broschiert: 850 Seiten
Verlag: Dell; Auflage: Reissue (2. Juni 1992)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0440212561
ISBN-13: 978-0440212560
Größe: 17,5 x 11,2 x 4,3 cm

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Kurzbeschreibung (von amazon)

Claire Randall is leading a double life. She has a husband in one century – and a lover in another…In 1945, Claire Randall is back from the war and reunited with her husband on a second honeymoon in Scotland. Innocently, she walks through a stone circle in the Highlands, and finds herself in a violent skirmish taking place in 1743. Suddenly, she is a Sassenach, an outlander, in a country torn by war and by clan feuds. A wartime nurse, Claire can deal with the bloody wounds that face her. But it is harder to deal with the knowledge that she is in Jacobite Scotland and the carnage of Culloden is looming. Marooned amid the passion and violence, the superstition, the shifting allegiances and the fervent loyalties, Claire is in danger from Jacobites and Redcoats – and from the shock of her own desire for James Fraser, a gallant and courageous young Scots warrior. Jamie shows her a passion so fierce and a love so absolute that Claire becomes a woman torn between fidelity and desire, and between two vastly different men in two irreconcilable lives.

Über die Autorin

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Meine Meinung:

Nachdem ich nun verschiedenen Meinungen über diese Serie gehört hatte, wollte ich mir meine eigene Meinung bilden. Das Buch lag schon ein paar Monate auf meinem Nachttisch und da ich krankheitsbedingt im Bett lag, bot es sich geradezu an, den Roman zur Hand zu nehmen.

Ich habe die 850 Seiten in anderthalb Tagen gelesen. Aber nicht, weil mich das Buch so fasziniert hätte, sondern weil ich nichts Besseres zu tun hatte.

Auch wenn es mir insgesamt ganz gut gefallen hat, halte ich zumindest diesen Band doch für sehr überschätzt. Insbesondere drei wirklich dicke Fehler, die mir selbst beim oberflächlichem Lesen aufgefallen sind, sowie einige nicht ganz glaubhafte Tatsachen aus Claires Zeit um 1945, minderten meinen Lesespaß erheblich. War 1945 Inverness eine Stadt, deren Lichtschein man über Meilen hinweg gesehen hat? War die Welt, insbesondere die Highlands, schon so zubetoniert, wie wir es heute kennen, und voll von Flugzeugen und Autos? Ich glaube nicht.

Ich weiß nicht, warum man es nicht geschafft hat,  in dieser Neuauflage zumindest die groben Fehler (z.B. Ill-Wish auf Seite 458 mit nur schwarzem Band, auf Seite 493 mit schwarz-weiß-rotem Band) auszumerzen.

Solche handwerklichen Schnitzer lassen bei mir dann leider auch Zweifel an der Authentizität der restlichen Fakten aufkommen. Insofern habe ich es dann eher unter dem Aspekt eines Fantasyromanes denn eines historischen Romanes gelesen. Die Geschichte ist nicht schlecht erzählt, an manchen Stellen sehr spannend und auch sehr emotional. Überhaupt fand ich die Grundidee sehr reizvoll, aber irgendwie ging mir dann doch alles ein bisschen zu glatt.

Mein Fazit:

Ich werde den zweiten Band auch noch lesen, vielleicht verstehe ich dann, warum diese Serie so umjubelt ist.

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