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Operette, lustig

Noch schnell angeschaut, bevor es aus dem Spielplan genommen wird. Schmissig, aber ich habe nicht alles verstanden. Mit dem Taucher z.B. konnte ich gar nichts anfangen.
Im ersten Akt ein ziemliches Gerenne vom Chor, die haben offensichtlich eine gute Kondition ūüėČ
Gut gefallen hat mit heute Abend Christian H√ľbner, der russische Akzent und der Schnurrbart stehen ihm wirklich ausgezeichnet.
Was mich ein bisschen gest√∂rt hat: muss man wirklich zwei Waschmaschinen hinstellen, um das Geldwaschen zu demonstrieren? Ein bisschen darf man sich doch auch auf die Fantasie des Besuchers verlassen. Und was die Regie damit ausdr√ľcken wollte, dass auf der B√ľhne st√§ndig geraucht wurde, hat sich mir auch nicht erschlossen.
Gut in Erinnerung bleiben mir auf jeden Fall “Dummer, dummer Reitersmann”, das ich ja schon beim Theaterfest gesehen hatte, sowie die Szenen “Das Studium der Weiber/M√§nner ist schwer”. Viel kom√∂diantisches Talent bei den Solisten und beim Chor.
Insgesamt ein netter Abend, beschwingt, wie Operette sein soll.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die Lustige Witwe

Operette in drei Akten von Franz Leh√°r
Text von Viktor L√©on nach der K√∂m√∂die “L’Attach√© d’Ambassade” von Henri Meilhac
Samstag, 28. Februar 2009
19.30 ‚Äď 22.10 Uhr

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