Jugend rezensiert: Das Schlaue Füchslein, 22.06.2012, Gärtnerplatztheater (im Prinzregententheater)

Das schlaue Füchslein ist hopsassa, märchenhaft, wie Hänsel und Gretel. Ich hatte einen guten Blick, das war gut. Angefangen hat es mit den Insekten. Die Insekten waren genauso witzig wie später die Hühner. Die Hühner waren noch ein minibisschen spaßiger. Die Mücke hatte einen coolen Hairstyle. Was sollte der Tänzer an der Leiter machen? Ach, das war ein Eichhörnchen. Hätte ein bisschen flauschiger sein können. Das eine Insekt, das da Bodenturnen gemacht hat, das sah irgendwie komisch aus. Man hatte die Tiere gar nicht wirklich erkannt, den Dackel zum Beispiel. Die Hühner waren am coolsten, total aufgedreht. Als sie von dem Fuchs getötet wurden, wurden die Kleider heruntergerissen. Das Huhn mit dem hellblauen Top hat mir am besten gefallen. Was ich lustig gefunden hätte: Wenn die Hühner nach dem Rupfen ein gepunktetes Unterhemd angehabt hätten, so wie eine Gänsehaut. Die Schopfhenne war toll, sehr gut gespielt. Die Haare von dem Füchslein, in dem feurigen Rot, waren echt wunderschön. Dann kam ein  Förster und hat das Füchslein mit nach Hause genommen und angebunden. Die Förstersfrau hatte voll coole puffige Haare. Dann gab es Zoff mit den Hühnern, dem Förster und der Förstersfrau, und dann ist die Füchsin ja weggerannt. Dann hat sie den feinen Herrn kennengelernt: Der Fuchs – hat das überhaupt eine Frau oder ein Mann gespielt? Sie ist alleine durch den Wald spaziert, und er ist vorbeigelaufen, und so haben sie sich kennengelernt. Er hat ihr Kaninchenfleisch geschenkt. Er hat ihr die ganze Zeit Komplimente gemacht: Sie war so schön … ich meine, Füchse haben ja keinen Spiegel. Dann hat sie ja ihren Umriß gemalt, aber daraus konnte sie es nicht so richtig erschließen. Die Hochzeit war lustig, mit den Insekten als Trauzeugen und so. Der Schulmeister war lustig, wie er probiert hat, ob es auf dem Heimweg auch ohne Stock geht und wie er so herumgeeiert ist, nachdem sie etwas getrunken hatten. Die Sonnenblume war toll! Man hat sie zwar nicht wirklich erkannt, aber sie hat sich schön bewegt.

Das schlaue Füchslein Die Fuchskinderchen, die da rumgehüpft sind, waren witzig. – Als die Fuchsmutter erschossen wurde, habe ich nicht kapiert, wieso die anderen Füchse da einfach vorbeigehen und runtergucken. Ich meine, da tust du doch mehr als runtergucken. – Okay, ist ja auch ein Fuchs. Das Rumgeknalle war zu laut. Die Knarre könnte ja auch etwas leiser Peng sagen. Der Wilderer sang von seiner Terynka. Ich habe überhaupt nicht verstanden, wer diese Terynka sein soll, denn die kam überhaupt nicht vor – was sollte die überhaupt bekommen? Irgendwas vom Fuchs, schon klar, aber der Wilderer hat da doch gar nichts mitgenommen? Mir hätte es mehr getaugt, wenn die Terynka mitgespielt hätte. Am Schluss, als der Förster gestorben ist … da habe ich irgendwie nicht so darauf geachtet. Es sah aus, als würde er einschlafen. - Die Musik? Passt schon. Bei den Insekten und bei den Hühnern ganz lustig, hibbelig. An den traurigen Stellen aber eher lahm. Aber was ich komisch finde: Ich habe mir keine einzige Melodie gemerkt. Sonst merkt man sich ja immer was. - Ich habe den Sinn der Geschichte nicht wirklich verstanden. Die Terynka hätte ja auch mal erscheinen können, und wenn es nur für zwei Sekunden gewesen wäre.

Musikalische Leitung: . Regie: . Förster: . Frau des Försters: . Schulmeister: . Pfarrer/Dachs: . Haraschta, der Wilderer: . Füchslein Schlaukopf: . Fuchs: . Dackel/Gastwirtin: . Mücke/Gastwirt: . Seppl/Specht/Frosch: . Franzl/Grille/Eichelhäher: . Hahn/Heuschreck/Eule: . Schopfhenne: . Junges Füchslein Schlaukopf: . Fröschlein: . Eichhörnchen: . Libelle 1: . Igel: . Fliege/Sonnenblume: . Libelle 2: . Marienkäfer:

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