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Keith Dixon – This is how you fall

Jacob Asprey jr ist eigentlich ein interessanter Charakter und hätte der Autor es zugelassen, dass man ihm im Laufe der Geschichte näher kommt, wäre das ein fantastischer Roman geworden.
Jake möchte auf gar keinen Fall so werden wie sein Vater. Der hatte seinen Lebensunterhalt damit verdient, anderen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Jake möchte studieren und einen anständigen Beruf ergreifen. Als er jedoch vom College geworfen wird, weil auch das Konto, auf dem sich sein Ausbildungsgeld befindet, ebenfalls zur Schuldentilgung konfisziert wird, muss er eine Job als Bademeister in einem Countryclub annehmen, in dem schon sein Vater Mitglied war, als die Zeiten noch besser waren. Als ein Freund und Geschäftspartner seines Vaters ihm ein Geschäft anbietet, mit dem er aller Sorgen ledig wäre, muss er sich entscheiden, ob er in die Fußstapfen seines Vaters treten oder seine Zukunftsträume für immer begraben will.
Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Jake jr erzählt. Er erinnert sich, er redet mit sich selbst und er tut das alles mit einer quälenden Langsamkeit, die im besten Fall irritiert, aber auch schon mal verärgert. Eigentlich wollte ich ja schon gerne wissen, wie er sich nun schlägt, aber es war so langatmig, dass ich ihn manchmal gern geschüttelt hätte.
Auch entwickelt er sich nicht wirklich. In den Rückblenden merkt man, dass er immer der gleiche bleibt, so wie er als Kind schon war. Das nervt ein wenig. Außerdem ist er ein wenig naiv. Da wird eine Riesenstory inszeniert, damit niemand merkt, dass er etwas freiwillig rausrückt, aber er denkt überhaupt nicht drüber nach, dass er damit im Grunde alles auf seine Angebetete schiebt. Das ist unglaubwürdig.
Leider hat der Autor es nicht geschafft, mich für die Geschichte von Jacob Asprey Junior zu interessieren und es lag sicher nicht an mir.

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