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Frisch eingetroffen: Beatrix Mannel – Der Klang der blauen Muschel

51KkxcVJCBL__SL160_Samoa 1905: Die junge Henriette wandert in die deutsche Südsee-Kolonie aus. Aber sie ist einsam und nicht glücklich in diesem Paradies. Erst zusammen mit einem samoanischen Prinzen, der ihr eine magische Muschel anvertraut, entdeckt sie die Schönheit und die Geheimnisse der sagenumwobenen Insel. Doch genau diese Begegnung bringt Unheil über ganz Samoa, und Henriette muss nach San Francisco fliehen. Noch einmal glaubt sie von vorn anfangen zu können, doch der Klang der blauen Muschel holt sie immer wieder ein …

Beatrix Mannel studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Erlangen, Perugia und München. Danach arbeitete sie zehn Jahre als Redakteurin beim Fernsehen. Seitdem schreibt sie auch unter ihrem Pseudonym Beatrix Gurian Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Für ihre aufwändigen Recherchen reist sie um die ganze Welt. Gerade hat sie zusammen mit Bettina Brömme die “Münchner Schreibakademie” gegründet.

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Frisch eingetroffen: Su Turhan – Kruzitürken

51sN5SK0SvL__SL160_In seinem dritten Roman um den raubeinigen, türkisch-bayerischen Ermittler lässt Su Turhan Kommissar Pascha bei einer internationalen Bauchtanzshow in einem Doppelmordfall ermitteln. Dieses Setting dient Su Turhan, 1966 in Istanbul geboren, als ideale Spielwiese für seinen Ermittler mit Migrationshintergrund. Denn auch Kommissar Pascha ist, wie der Autor selbst, ein Wanderer zwischen den Welten. Ihm ist türkisch sein genauso wichtig wie deutsch sein. Su Turhans Eltern zählen zu den ersten türkischen Einwanderern in Deutschland, genauer gesagt, in Straubing. Heute arbeitet Su Turhan erfolgreich als Regisseur. Sein Kinofilm “Ayla”, eine dramatische Liebesgeschichte über die Zwangsehe in türkischen Familien in Deutschland, wurde auf dem renommierten Max-Ophüls-Festival uraufgeführt und gewann zahlreiche Preise,z. B. den Publikumspreis in New York und Siena.

Su Turhan, 1966 in Istanbul geboren, hat Germanistik mit Schwerpunkt Filmphilologie studiert. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Aufnahmeleiter und Regieassistent an diversen Filmprojekten mit. Für seinen Kurzfilm “Gone Underground”, für den er neben prominenten Darstellern wie Ralph Herforth und Katja Flint auch den Kameramann Michael Ballhaus gewinnen konnte, hat er u.a. den Deutschen Kurzfilmpreis in Silber gewonnen. Sein erster Kinospielfilm “Ayla” feierte Welturaufführung auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2010 und wurde in New York und Siena mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Su Turhan lebt und arbeitet heute erfolgreich als Autor und Regisseur in München.

 

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Frisch eingetroffen: Su Turhan – Bierleichen

51+XHIOj2XL__SL160_Kommissar Pascha von der Soko Migra, für Fälle mit Migrationshintergrund, bekommt zu tun. Und das reichlich. Aus der Isar wird eine Bierleiche gefischt. 4,2 Promille – das haut selbst den stärksten Türken um. Die Ermittlungen führen zu einer renommierten Münchner Privatbrauerei und damit zu den schlimmsten Aufständen in der bayerischen Landeshauptstadt. Will doch die Brauerei künftig in Istanbul türkisches Bier nach bayerischem Reinheitsgebot brauen. Eine aufgebrachte Menge demonstriert gegen den Frevel. Erst nimmt der Türke die Arbeitsplätze weg und nun auch noch die Arbeitsstätten samt hochheiligstem Kulturgut! Es ist Ramadan, der Magen knurrt, das Bier lockt – verschärfte Bedingungen für Kommissar Pascha und sein bayerisch-türkisches Team…

Su Turhan, 1966 in Istanbul geboren, hat Germanistik mit Schwerpunkt Filmphilologie studiert. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Aufnahmeleiter und Regieassistent an diversen Filmprojekten mit. Für seinen Kurzfilm “Gone Underground”, für den er neben prominenten Darstellern wie Ralph Herforth und Katja Flint auch den Kameramann Michael Ballhaus gewinnen konnte, hat er u.a. den Deutschen Kurzfilmpreis in Silber gewonnen. Sein erster Kinospielfilm “Ayla” feierte Welturaufführung auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2010 und wurde in New York und Siena mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Su Turhan lebt und arbeitet heute erfolgreich als Autor und Regisseur in München.

 

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Funkloch MONTY PYTHON, 13.05.2015, Theater Blaue Maus

Monty Plakat A3 - Final Fans und Quereinsteiger sind das Zielpublikum der neuen Produktion des Theater Blaue Maus. Da ich mich eher zu den Letzteren zähle, war ich auf diesen Abend besonders gespannt. Und es war witzig, gut spielt und interessant zusammengestellt.

Die 90 Minuten teilen in vier Abschnitte, die Sketche sind unter den Überschriften Gute Stimmung garantiert, Experten, Der Sinn des Lebens und Auf der richtigen Seite zusammengefasst. besonders gut hat mir der Kohlenzechen-Disput in Llanddarog, der lakonische Vortrag brachte die Absurdität des Gesagten erst richtig zur Geltung. Ebenfalls sehr schön war Gesellschaft zum Drauftun von Dingen sowie der berühmte Tote-Papagei-Sketch. Die Schauspieler Carola Beil, Martin Lüning, Klaudia Schmidt und Christofer Varner schaffen es hierbei, die Sketche in der Manier von Monthy Python zu spielen, aber ihnen trotzdem einen eigenen Stempel aufzudrücken. Die Regie von Claus und Sigi Siegert spielt mit den Klischees und treibt die Absurdität auf die Spitze.

Ich habe mich gut amüsiert an diesem Abend und kann einen Besuch sehr empfehlen. Weil das Theater recht klein ist, sollte man unbedingt reservieren. Die Vorstellung dauert 90 Minuten ohne Pause.

Besetzung:
ES SPIELEN:
Carola Beil, Martin Lüning, Klaudia Schmidt, Christofer Varner

Regie: Claus Siegert
Co-Regie: Sigi Siegert
Dramaturgie: Angela Maria Dedié
Musik: Christofer Varner
Choreographie: Bele Turba
Kostüme: Beatrice Oettinger
Bühne: Claudia Karpfinger
Technik: Uwe Hinsche
Presse & Plakat: Arik Seils
Fotos: Dr. Peter Cohn

WEITERE VORSTELLUNGEN
MAI:
Mi 20.05. / Do 21.05. / Fr. 22.05. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 23.05. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mi 27.05. / Do 28.05. / Fr. 29.05. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 30.05. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr

JUNI:
Mi 03.06. / Do 04.06. / Fr. 05.06. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 06.06. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mi 10.06. / Do 11.06. / Fr. 12.06. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 13.06. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mi 17.06. / Do 18.06. / Fr. 19.06. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr

Letzte Vorstellung:
Sa 20.06. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr

Reservierungen unter Tel.: 089 – 18 26 94
Eintritt 18€/12€

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Frisch eingetroffen: Stephan Kaluza – 30 Keller

51seYNmL17L__SL160_“Erstens: Sie sind das Opfer einer Entführung. Zweitens: Sie werden gut bis sehr gut behandelt. Drittens: Für Ihre Freilassung verlangen wir Geld. Viertens: Ihr Tod ist damit nicht zwangsläufig nötig.” An diesem Weihnachtsmorgen scheint die Welt des Multimilliardärs Meisner noch in Ordnung: Im Fond seines schwarzen Maybachs, den Blick abwechselnd auf den Chauffeur und den glitzernden Genfer See gerichtet, gelten seine Gedanken einer verflossenen Liebe, einer Reparatur in seiner Villa und – der einzige Eingriff in die Routine – einer anstehenden OP. Doch zu Hause angekommen, wird ihm plötzlich schwindelig, zwei Hände packen ihn, der Geruch von Chloroform … Als Meisner in einem fremden Keller erwacht, wird ihm klar: Er ist entführt worden. Sein Kidnapper, der sich selbst Betreuer nennt, stellt sich als Ronaldo vor. Und Ronaldo weiß mehr über Meisner, als diesem lieb sein kann – er kennt sogar das milliardenschwere „Black Budget“, das Meisners Konzern als Schmiermittel für Korruption im großen Maßstab dient. Die Lösegeldforderung ist absurd hoch, doch noch absurder scheint ihm, was mit dem Geld geschehen soll. Und Meisner ist nicht der Einzige: Noch 29 andere Milliardäre werden in Kellern festgehalten. Der ungewöhnliche Plan soll ein System ins Wanken bringen, das immer mehr außer Kontrolle zu geraten droht und dem die Gesellschaft zunehmend schutzlos gegenübersteht.

Stephan Kaluza, 1964 geboren, ist Foto- und Performancekünstler, Theaterautor sowie Dozent für Regie am Mozarteum in Salzburg. Seine Stücke wurden u.a. am Staatstheater Stuttgart und im Düsseldorfer Schauspielhaus inszeniert; seine Arbeiten sind in Museen und Sammlungen in Berlin, Düsseldorf, Amsterdam, Jerusalem, Shanghai, Seoul, Paris und Istanbul vertreten. Stephan Kaluza lebt in Düsseldorf und Berlin, 2013 erschien in der FVA sein Roman “Geh auf Magenta”.

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Frisch eingetroffen: Heidi Ramlow (Hrsg) – Barndom i Sverige – Kindheit in Deutschland

UnbenanntJeder Erwachsene wird von seiner Kindheit geprägt. 13 Autorinnen und Autoren aus Deutschland und Schweden widmen sich literarisch diesem Thema. Ihre Geschichten sind voller Leidenschaft und Humor, behutsam und berührend. Facettenreich schildern sie ganz unterschiedliche Kindheitserfahrungen in beiden Ländern.

Mit Geschichten von Göran Blohm, Jana Gross, Barbara Fellgiebel, Sigrun Casper, Monica Braw, Heinrich von der Haar, Nora Lachmann, Salean A Maiwald , Tina Kristina Persson, Ulf Persson, Heidi Ramlow, Ann Syréhn Tomašević, Peter Winai

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Frisch eingetroffen: Charly Weller – Eulenkopf

Am Eulenkopf in Gießen hat man einen Toten kopfüber in einen Gully gesteckt. Seine Kehle wurde durchtrennt, und in seinem Unterleib findet die Rechtsmedizin Reste eines explodierten Chinakrachers. Jemand hat ihn wohl so verachtet, dass er ihn im Tod noch besudeln wollte. Wer ist der tote Mann und warum wurde er so roh zugerichtet? Die folgenden Ermittlungen sind eine Achterbahnfahrt durch die abgründige Vergangenheit des Toten. Das reicht von perfider Gehirnwäsche im Vogelsberg über infame Spionage in Heuchelheim bis hin zu sexuellem Missbrauch in der Wetzlarer Spilburgkaserne. Der Eulenkopf ist eine Siedlung am Stadtrand von Gießen, verschrien als wild und gefürchtet, und die Sprache der Anwohner ist »Manisch«, ein Sonderwortschatz jenisch-rotwelschen Ursprungs. Etwas, das man spricht, wenn man Geheimnisse austauscht. Für Roman Worstedt, Kommissar mit manischen Wurzeln und hinter seinem Rücken bisweilen »Worschtfett« genannt, ist es die erste Ermittlung nach drei Jahren Zwangspause. Ihm zur Seite steht Regina Maritz, die ihren ersten Frankfurt-Marathon noch in den Knochen hat und frisch von Wiesbaden nach Gießen versetzt wurde. Ein pädokrimineller Fußballschiedsrichter spielt eine ebenso wichtige Rolle wie die Gießener Pfingstregatta, das Notaufnahmelager und ein falsch ausgelieferter Plasmafernseher. Worstedt kämpft sich durch zähe Befragungen, bis schließlich eine weitere Leiche gefunden wird …

1951 geboren in Marburg a. d. Lahn, von Hause aus Filmemacher. Nach Jugend in Gießen und Wetzlar zunächst Theologie-, dann Jura- und Publizistikstudium in Berlin. Zwischenzeitlich Fotograf, Journalist, Taxifahrer, Versicherungsvertreter und Kinobetreiber. Nach Regieassistenz unter Peter Fleischmann erste eigene Filme; ausgezeichnet u. a. mit »Prix du Jury« in Cannes und »Max-Ophüls-Förderpreis«. Regisseur zahlreicher Folgen von TV-Krimi-Serien wie »Ein Fall für Zwei«, »Die Kommissarin«, »Im Namen des Gesetzes« u. a. Lebt heute als Chef von »Mittelhessen-TV« mit seiner Frau Ritchie zwischen Gießen und Wetzlar.

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Frisch eingetroffen: Herausgeber Grafit Verlag – Online ins Jenseits

Twitter mir das Lied vom Tod

Wenn die ›Netiquette‹ versagt, das YouTube-Video bloßstellt, ein Hacker seine Tastatur glühen lässt oder ein falscher Freund alles über einen erfährt, dann ist man im Internetzeitalter angekommen. Namhafte KrimiautorInnen sind online gegangen und haben die heimtückischsten Cybermorde aufgespürt: Frank Bresching, Jürgen Ehlers, Roger M. Fiedler, Christiane Geldmacher, Karr & Wehner, Krystyna Kuhn, Sunil Mann, Jörg Marenski, Sabina Naber, Karl Olsberg, Roland Spranger, Sebastian Stammsen, Sabine Thomas und Rainer Wittkamp

Fesselnde Unterhaltung, nicht mehr, aber auch nicht weniger will der Grafit Verlag mit seinen Büchern bieten. 1989 gegründet, war der Anspruch zunächst nicht so klar umrissen. In den ersten Jahren bildeten Hotelführer einen weiteren Schwerpunkt des Programms. Doch 1999 entschieden Verlagsgründer Dr. Rutger Booß und seine Mitarbeiterinnen, sich zukünftig ausschließlich der Bekämpfung von – natürlich fiktiv begangenen – Verbrechen zu widmen.

Von Beginn an war es ein besonderes Anliegen, den deutschsprachigen Krimi aufzubauen und zu entwickeln. In den ersten Jahren handelte es sich in der Tat um Aufbauarbeit – in den Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts war Kriminalliteratur ein fast nicht existentes Genre im Buchmarkt und erst recht der deutsche Krimi fristete ein kümmerliches Dasein. Doch nicht zuletzt dank der Erfolge der ›Eifel-Krimis‹ von Jacques Berndorf – die Geschichten über Siggi Baumeister stürmten regelmäßig die Bestsellerlisten –, begann der Krimimarkt zu boomen.

Heute ist die Krimilandschaft unüberschaubar groß, fast nach dem Motto ›Jedes Dorf bekommt seine Leiche‹. Der Grafit Verlag legt aber weniger Wert darauf, dass jedem Dorf ein Verbrechen angedichtet wird, als vielmehr, dass gute und spannende Geschichten erzählt werden. So gehören namhafte und preisgekrönte Autorinnen und Autoren zur ›Grafit-Familie‹: Jürgen Kehrer, dessen Privatdetektiv Georg Wilsberg aus Münster nicht nur zwischen Buchdeckeln sehr erfolgreich auf Spurensuche geht, sondern am Samstagabend im ZDF jedes Mal ein Millionenpublikum vor den Fernseher lockt. Gabriella Wollenhaupts Grappa-Krimis haben seit zwanzig Jahren regelrechten Kultstatus, Horst Eckert ist der Vater von vielen ›Helden‹, er konfrontiert immer wieder neue Figuren mit den Abgründen der Gesellschaft und seine Romane werden regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet. Lucie Flebbe mit ihrer jungen Detektivin Lila Ziegler gilt als das neue deutsche Fräuleinwunder des Krimis – um nur einige namentlich zu erwähnen.

Neben den zeitgenössischen Krimis finden sich historische Romane und Übersetzungen aus dem europäischen Ausland im Grafit-Programm. Auch hier zeugen viele Preisträger für eine sorgfältige Auswahl der Bücher. Z. B. wurde der Finne Marko Kilpi sogar für den ›Finlandia‹-Preis, den bedeutendsten literarischen (!) Preis Finnlands nominiert und der Niederländer Charles den Tex mit seinen Michael-Bellicher-Thrillern hat fast schon ein Abo auf den niederländischen Krimipreis. ›Winterfest‹ des Norwegers Jørn Lier Horst wurde die besondere Ehre zuteil, 2011 zum Lieblingsbuch der norwegischen Buchhändler gewählt zu werden.

Obwohl sich das Grafit-Programm ›nur‹ innerhalb eines Genres, eben der Kriminalliteratur, bewegt und Schwarz die prägende Farbe vieler Cover ist, präsentiert es sich bunt und abwechslungsreich: Es ermitteln natürlich Polizisten und Detektive, aber auch Anwälte, Journalisten, Taxifahrerinnen, Studenten sowie andere ›Normalos‹ – und sogar ein Killer. Die Erzählungen sind mal sachlich oder witzig, literarisch oder skurril, mal mehr, mal weniger realitätsnah, mal nachdenklich stimmend, mal ›in einem Happs konsumierbar‹ – wie auch immer, eines auf jeden Fall: spannend.

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Frisch eingetroffen: Herausgeber Cordelia Borchardt + Sabine Thomas – Heute hier, morgen Mord

Ob auf Reisen oder zu Haus – man ist besser nicht dort, wo der Mord geschieht!
Szenenwechsel inspirieren gerne zu Verbrechen. Denn was hier und heute noch harmonisch und sicher erscheint, stellt sich am nächsten Tag oder an einem neuen Ort plötzlich in ganz anderem Licht dar: Mit einem Mal ist Liebe in Hass, Freundschaft in Rache umgeschlagen. Wer heute den Schauplatz wechselt, kann vielleicht damit morgen schon ein Alibi für den nächsten Tatort aufweisen.Und wenn die Gefühle stark genug sind, lässt sich der Rest schon planen…
Spannend, überraschend, gekonnt und voller Nervenkitzel sind die Krimigeschichten, die Newcomer und bekannte Autorinnen und Autoren geschrieben haben – die besten 25 Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2014:

Stefan Barz – Erbsünde
Klaus Berndl – Bad Herzenwerder
Juliane Breinl – Rikscha bitte!
Klaus Brunn – Das dreckige Schwein
Anja Buchmann – Unzurechnungsfähig
Monika Buschey – Frost
Anke Elsner – Dumm gelaufen
Kerstin Franke – Home, Sweet Home
Bianca Heidelberg – Gefährlicher Mutterinstinkt
Peter Joerg – Kleinmann befreit sich
Andreas Kimmelmann – Sie tanzt in den Wellen
Anke Laufer – Unaussprechlich
Friedhelm Lövenich – Mein allererster Krimi
Sarah Geraldine Nisi – Bühne frei
Astrid Plötner – Mordsmasche
Anke Redhead – Mord in Weiß
Claudia Schmitt – Der Müsli-Mord
Dominique Anne Schuetz – Missbrauchte Hände
Max Schwarz – Amnesie
Jürg Seiberth – Unterwegs mit Henri
Joachim Speidel – Verdächtig!
Belinda Vogt – In meinem Herzen bin ich Rocker
Clio Alyssa Voß – Endstation
Mona Yilmaz – Fliederfleisch
Sibylle Zander – Viva Las Vegas

Cordelia Borchardt, Jahrgang 1962, studierte Anglistik und Germanistik in München und London und promovierte in englischer Literaturwissenschaft. Sie ist Lektorin für die Verlage FISCHER Krüger, FISCHER Scherz und FISCHER Taschenbuch.

Sabine Thomas veranstaltet seit vielen Jahren das Krimifestival München.

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Vorschau: Funkloch MONTY PYTHON, Premiere 06.05.2015, Theater Blaue Maus

Funkloch MONTY PYTHON

„Und nun zu etwas vollkommen anderem …“

Monty Python hat Kultcharakter – und jetzt bietet sich allen Fans und Quereinsteigern eine neue Chance auf Monty Python at its finest! In der Blauen Maus findet unter der Regie von Claus Siegert ein fulminanter Abend mit den aberwitzigsten Szenen, den absurdesten Sketchen und den mitreißendsten Liedern der gnadenlos komischen Briten statt. Ob tote Papageien, schmutzige Gabeln oder ein Einkauf im Käseladen: Im Mittelpunkt stehen die kleinen und großen Absurditäten des Alltags, grober Unfug und philosophischer Nonsens. Das alles wird mit höchster Seriosität vorgetragen und natürlich neu zusammengestellt, frisch interpretiert und collagiert à la Blaue Maus. Nicht zuletzt die schwarzhumorigen Monty-Python-Lieder dienen den vier musikalischen Protagonisten in dieser Radioshow als Steilvorlage. Um es mit Monty Python zu sagen:

And always look on the bright side of life
Always look on the light side of life

Besetzung:
ES SPIELEN:
Carola Beil, Martin Lüning, Klaudia Schmidt, Christofer Varner

Regie: Claus Siegert
Co-Regie: Sigi Siegert
Dramaturgie: Angela Maria Dedié
Musik: Christofer Varner
Choreographie: Bele Turba
Kostüme: Beatrice Oettinger
Bühne: Claudia Karpfinger
Technik: Uwe Hinsche
Presse & Plakat: Arik Seils
Fotos: Dr. Peter Cohn

PREMIERE
Mittwoch, 06.05.2015            20:30 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
MAI:
Do 07.05. / Fr 08.05. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 09.05. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mi 13.05. / Do 14.05. / Fr. 15.05. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 16.05. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mi 20.05. / Do 21.05. / Fr. 22.05. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 23.05. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mi 27.05. / Do 28.05. / Fr. 29.05. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 30.05. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr

JUNI:
Mi 03.06. / Do 04.06. / Fr. 05.06. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 06.06. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mi 10.06. / Do 11.06. / Fr. 12.06. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr
Sa 13.06. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr
Mi 17.06. / Do 18.06. / Fr. 19.06. – 20:30 Uhr / Einlass 20 Uhr

Letzte Vorstellung:
Sa 20.06. – 19 Uhr / Einlass 18:30 Uhr

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