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Vorschau: Ursula Poznanski – Die Verratenen

Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich — Rias Leben könnte nicht besser sein.
Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft.
Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.

Die Verratenen ist der erste Band einer Trilogie.

Da bekommt man ja schon vom Zuschauen eine Gänsehaut! Im Oktober erscheint der neue Thriller Die Verratenen von Ursula Poznanski. Alle Infos zum Buch findet man auf ihrer neuen Homepage.

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Gärtnerplatz OpenAir, 16.09.2012, Gärtnerplatz

Open Air Gärtnerplatz - Marco Comin Zum vierten Mal seit 2006 präsentierte sich das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz während des Gärtnerplatzfestes mit einem OpenAir Konzert, diesmal unter seinem neuen Chefdirigenten Marco Comin. Möglich gemacht wurde dies, wie schon die Jahre zuvor, mit Hilfe einer Vielzahl von Sponsoren und der unermüdlichen Arbeit einiger. Alle Solisten und auch das Orchester musizierten unentgeltlich, und der Funke sprang von Anfang an auf das zahlreiche Publikum über. Staatsintendant Josef E. Köpplinger führte charmant und humorvoll durch das Programm. Das Ergebnis war ein rundherum gelungener Abend.

Gleich zu Beginn zeigte Marco Comin, dass er auch die oft so schwere, angeblich leichte Muse beherrscht. Die Ouvertüre zum Zigeunerbaron klang spritzig und machte Lust auf den Rest des Abends. Die Zusammenstellung war ungewöhnlich, gefiel mir aber ausgesprochen gut. Das Orchester zeigte sich bei allen Stücken in Höchstform, egal ob es der Slawische Tanz von Antonin Dvorak oder In der Halle des Bergkönig von Edvard Grieg war. Ein absolutes Erlebnis war die Ouvertüre zu Wilhelm Tell von Gioacchino Rossini. An diesem Abend konnten sowohl das Orchester wie auch Chefdirigent Marco Comin zeigen, wie breitgefächert ihr Repertoire und wie hoch gleichzeitig das Niveau ist. Einen kleinen Ausblick auf die kommende Spielzeit gab es mit Zuschaun kann I net aus Im weißen Rössl, (dirigiert von Michael Brandstätter), gesungen von Daniel Prohaska, der die Partie des Zahlkellner Leopolds in der Produktion des Gärtnerplatztheaters übernimmt. Premiere ist am 11.10.2012 im Zelt des Deutschen Theaters in Fröttmaning. Auch im Oktober, nämlich am 25., hat die Opera Comique Don Pasquale von Gaetano Donizetti im Cuvilliéstheater Premiere. Der Bariton Mathias Hausmann präsentierte daraus Bella siccome un angelo. Leider nicht auf dem Spielplan stehen Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach, wünschen würde man es sich, nachdem man Ann-Katrin Naidu und Elaine Ortiz Arandes die Barcarole singen gehört hat.

Zum Ende gab es für mich ein besonderes Schmankerl: Das Capriccio Italien von Peter Tschaikowsky. Dieses Stück kenne ich in- und auswendig, es war das erste, das ich bewusst wahrgenommen habe. Ich habe meine Mutter damit in den Wahnsinn getrieben, dass ich es als Sechsjährige nie unter zehnmal am Stück auf dem Plattenteller hatte. So gut wie an diesem Abend habe ich es noch nicht gehört. Das Publikum bedankte sich mit lautstarken Bravorufen und viel Applaus. Erst nach zwei Zugaben durften die Akteure die Bühne verlassen und es gab im Publikum sicher einige, die so wie ich bedauert haben, dass es in dieser Spielzeit kein Weihnachts- oder Neujahrskonzert gibt.

Ein fulminanter Auftakt der Spielzeit 2012/13 und ein gelungener Einstand für alle neuen Mitglieder des Hauses.

Foto: © Christian Zach 

 

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Spielzeit 2011/2012 – Ein Rückblick

Innenraum des Gärtnerplatztheaters Die neue Spielzeit hat schon begonnen und es ist wirklich an der Zeit, Bilanz zu ziehen für die vorhergehende. Die Zeit zwischen September 2011 und August 2012 stand unter dem düsteren Stern des Abschieds. Abschied von lieben Menschen, Abschied von einem Haus, das ich in den letzten fünf Jahren sehr lieb gewonnen habe. Es war ein Abschied auf Raten und deshalb besonders schmerzhaft. Aber aus den Augen heißt nicht aus dem Sinn. Ich denke oft an die bewegenden, lustigen, emotionalen Momente in Münchens schönstem Theater zurück, ich bleibe mit den Menschen in Kontakt, meine Freunde geworden sind. Aber so banal es klingt, jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne, und ich hoffe sehr, Altes und Neues in der nächsten Spielzeit vereinen zu können.

Alle besuchten Vorstellungen des Gärtnerplatztheaters in der Spielzeit 2011/12

Auftakt3
Der geduldige Socrates1
Die Fledermaus13
Die Liebe zu den drei Orangen5
Die verkaufte Braut11
Die Zauberflöte6
Künstlergespräch2
Matinee1
Theatervergnügen1
Die Omama im Apfelbaum2
Der Mikado11
Hänsel und Gretel6
Operncafé2
Der Freischütz5
Weihnachtskonzert1
La Cage aux Folles3
Der Nußknacker2
Neujahrskonzert1
Der Zauberer von Oz1
Soirée4
L'Italiana in Algeri6
Der Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny1
Faschingskonzert1
Joseph Süß10
Heimatlos3
Abschiedsgala1
La Traviata (Gastspiel in Ingolstadt)2
Falstaff (Prinzregententheater)8
Die Zauberflöte (Prinzregententheater)2
Das schlaue Füchslein (Prinzregententheater)5
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Gastspiel in Fürth)1
Orpheus in der Unterwelt (Gastspiel in Heilbronn)2
Das waren 32 verschiedene Veranstaltungen, insgesamt 123.

Besuchte Vorstellungen der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12

Einführungsmatinee2
Les Contes d'Hoffmann1
Turandot1
Parsifal1
Ringmatinée 4: Geschlechter1
La Cenerentola4
Siegfried1
Das schlaue Füchslein (Opernstudio im Cuvilliés-Theater)1
Liederabend Simon Keenlyside (Prinzregententheater)1
Das waren 9 verschiedene Veranstaltungen, insgesamt 13.

Sonstige besuchte Vorstellungen in der Spielzeit 2011/12

Oliver!Alte Kongresshalle1
GötterdämmerungAnhaltisches Theater Dessau1
The SorcererBuxton Opera House1
HMS PinaforeBuxton Opera House1
PatienceBuxton Opera House1
The MikadoBuxton Opera House1
Avenue QDeutsches Theater1
Die Blume von HawaiiFreilichtbühne Eutin1
La CenerentolaKammeroper München im Hubertussaal1
Die lustigen NibelungenKammeroper München im Künstlerhaus1
Die schöne Galathée/Häuptling AbendwindKammeroper München im Künstlerhaus1
Der WildschützMainfrankentheater Würzburg1
ToscaPasinger Fabrik1
Hilfe, wir verreisen!Pasinger Fabrik1
Don GiovanniPasinger Fabrik1
In stiller Nacht und monogamen BettenSaal der Sebastianskirche München1
The Sound of MusicSalzburger Landestheater1
Der Kaiser von AtlantisSt. Thomas Augsburg1
La TraviataStaatsoper Hannover1
Der Teufel mit den drei goldenen HaarenStaatsoper Hannover1
Il viaggio a ReimsStaatsoper Hannover1
Un Ballo in MascheraSüdthüringisches Staatstheater Meiningen1
La finta GiardinieraTheaterakademie im Prinzregententheater1
Das waren 23 verschiedene Veranstaltungen.

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Mit Zebulon Bücherboxen vom Residenz Verlag gewinnen

Der Residenz Verlag nimmt euch mit an die Grenzen zwischen Realität und Einbildung, zwischen Leben und Tod. In Zusammenarbeit mit Blogg dein Buch gibt es deshalb ein ganz besonderes Gewinnspiel! Für alle die mitmachen, gibt es die Chance, den modernen psychedelischen Western „Zebulon“ zu erhalten und den Protagonisten Zebulon Shook auf seiner Reise in eine andere Welt zu begleiten. Und das bleibt nicht euer einziger Vorteil: Die Gewinner werden vom Residenz Verlag gebührend mit tollen Residenz-Bücherboxen belohnen. Dabei könnt ihr bis zu 15 Titel aus dem derzeitigen Programm des Residenz Verlages abstauben!
Zebulon Shook heißt der Held dieses Westerns ohne Helden: Nachdem er Lobo Bill im Kampf um eine Frau, halb Irin, halb Indianerin, erschießt, verlässt der abgebrannte Trapper und Fellhändler seine Hütte am Gila-Fluss in New Mexico und zieht Richtung Westen. Sein Weg führt ihn durch ein Land, in dem kein Gesetz herrscht und Amerika noch nicht begonnen hat. Dort fängt er sich eine Kugel ein, und als er tags darauf erwacht, weiß er nicht, ob er noch lebt oder nur ein Geist ist unter Geistern. Auf der Suche nach seinem Vater macht er sich auf nach Kalifornien, wo der Goldrausch Exzesse von Gier und Gewalt feiert und wird als notorischer Outlaw von den Kräften von Recht und Ordnung gejagt. Schließlich stößt er an die letzte Grenze, wo die Welt endet und etwas anderes beginnt …
Hat euch die Neugier gepackt? Wenn ihr die tragische Geschichte von „Zebulon“ miterleben und zu den glücklichen Gewinnern gehören wollt, dann macht mit beim Blogg dein Buch – Gewinnspiel!

(Text Blogg dein Buch)

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Zoë Beck – Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse

Rasant, pfiffig und nicht nur für junge Erwachsene: die durch ihre packenden Thriller bekannte Autorin Zoë Beck überzeugt auch im Genre Young Adult.
Edvard ist fast fünfzehn und sein Leben ist ein einziges Problem. Seine Eltern sind einfach zu nett. Er darf alles, außer im Urlaub auf dem Biobauernhof Fleisch essen. Wie soll man da zum rebellischen Teenager werden? Und dann ist da noch Constanze, die er heimlich anhimmelt, die aber nichts von ihm wissen will. Und der fiese Henk, der ihm in der Schule das Leben schwer macht.
Edvard führt einen geheimen Tagebuchblog, in dem er seine Erlebnisse und Wünsche niederschreibt. Jeder Fünfzehnjährige wird sich oder Freunde darin wieder finden, aber auch Erwachsene haben ihren Spaß daran. Der Humor ist sehr trocken, fast schon britisch. Edvard gerät in die absurdesten Situationen, die das Leben schreiben kann und ihn
dabei zu beobachten, wie er sich wieder heraus windet macht Spaß und
gleichzeitig nachdenklich.
Denn vieles hat auch einen ernsten Hintergrund, über den es sich nachzudenken lohnt. Da ist zum Beispiel die Macht der sozialen Netzwerke, die Edvard zu überrollen droht. Der Stein, den er angestoßen hat, entwickelt sich zur Lawine. Auch die Erkenntnis, dass nicht nur das Äußere eine Menschen zählt und dass man für seine Überzeugungen einstehen soll. Zoë Beck hebt hier aber nicht den mahnenden Zeigefinger, sondern schreibt witzig und humorvoll, aber nie lächerlich machend über die Sorgen, Nöte und Wünsche Heranwachsender in der Zeit von Facebook, Google und Co. Die Figuren sind hingebungsvoll gezeichnet, die Erwachsenen ebenso wie die Jugendlichen.
Am Ende hab ich mir gewünscht, Edvard noch weiter begleiten zu dürfen, die Zeit mit ihm hat Spaß gemacht. Und das kann man sicher nicht über jeden 15-jährigen sagen 😉

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Andrea Jolander – Da gehen doch nur Bekloppte hin

Kennen sie auch jemanden, der jemanden kennt, dessen Cousine zweiten Grades mit einem verrückten Psychiater verheiratet ist? Oder sind Sie der Ansicht, dass jemand der einen Psychotherapeuten aufsucht, einen an der Waffel hat?

Andrea Jolander räumt mit diesem und anderen Vorurteilen auf und erklärt den Ablauf einer Behandlung von dem ersten Kennenlernen von Therapeut und Patient bis zum Therapieende. Dabei gelingt es ihr, einen Plauderton anzuschlagen, dass ich beim Lesen fast das Gefühl hatte, mit einer guten Freundin bei einer Tasse Tee zusammen zu sitzen. Sie erklärt den Unterschied zwischen Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiatern, nimmt Berührungsängste ernst und hilft sie abzubauen.

Dabei ist es wirklich witzig geschrieben, etwa wenn sie die Zusammenhänge zwischen Es, Ich und Über-Ich erklärt. Die Fallbeispiele sind sehr anschaulich, sie versteht es sehr gut, mit Bildern zu arbeiten, die leicht nachzuvollziehen sind und einen guten Einblick in die Arbeit einer Psychotherapeutin geben.  Ihr Kapitel “Immer sind die Eltern schuld” macht nachdenklich und regt dazu an, die eigene Beziehung zu den Eltern zu betrachten.

Überhaupt ist das eine der ganz großen Stärken des Buches: der Leser kann sich hinein versetzen, egal, ob es um die Ängste vor einer Therapie, um die Frage, ob man selbst “normal” ist (was immer das auch bedeutet) oder um das eigene Bild von Psychotherapeuten, das bei den meisten vermutlich durch Fernsehen und Literatur geprägt ist, geht. Man fühlt sich direkt angesprochen und kann sehr viele Dinge nachvollziehen. Das ist wirklich ein Buch aus der Praxis mit nur dem theoretischen Überbau, der zum Verständnis notwendig ist.

Egal, ob man dieses Buch zur Hand nimmt, weil man schlicht neugierig ist, einen Verwandten oder Bekannten hat, der sich einer Therapie unterzieht oder selbst überlegt, ob eine Therapie sinnvoll ist, jeder findet hier eine Antwort. Es regt zum Nachdenken über die eigene Situation an, aber immer mit einem Augenzwinkern, so dass man sich wünscht, sollte man jemals wirklich eine Therapie benötigen, sollte die Therapeutin Andrea Jolander heißen.

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