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Orpheus in der Unterwelt, 12.03.2010, Gärtnerplatztheater

Diese Operette entwickelt sich zum neuen Renner im schönsten Theater Münchens! Auch gestern war das Haus wieder bis auf den letzten Platz verkauft und schaut man sich die verbleibenden vier Vorstellungen in dieser Spielzeit an, so läuft der Vorverkauf gut bis sehr gut. Also wer einen Abend lang Spaß mit wunderbaren Melodien, prächtigen Kostümen und gut gesetzten Pointen haben will, sollte sich seine Karte schleunigst sichern.

Mir gefällt es von Mal zu Mal besser. Ich habe mich wirklich erst reinhören müssen und den Kopf freimachen müssen, um mich darauf einlassen zu können. Wer aber unbefangen hineingeht, wird sicher von Anfang an sein Vergnügen haben.

Das Publikum gestern Abend hatte es jedenfalls.

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Aus meiner Sicht

Nachdem vorgestern Staatsintendant Herr Dr. Peters bekannt gab, dass sein Vertrag über die Spielzeit 2011/2012 hinaus nicht verlängert werden würde, gab es die unterschiedlichsten Reaktionen in den Kulturredaktionen der regionalen und überregionalen Zeitungen und auch in Internetforen wurde das Thema zumindest angerissen. Mich als Zuschauerin befremdet vor allen Dingen die Art und Weise, wie das zuständige Ministerium damit umgegangen ist. Mir fehlt hier völlig die Perspektive, die den Beschäftigten, aber auch mir meiner Meinung nach als Steuerzahler einerseits und als Liebhaber des schönsten Theaters Münchens andererseits zusteht. Wie soll es jetzt weitergehen? Warum teilt man das den Betroffenen und der Öffentlichkeit nicht mit? Die erst Stunden nach der Ankündigung veröffentlichte Pressemitteilung gibt dazu überhaupt nichts her und ist im Grunde eher nebulös als erhellend. Ich kann nur hoffen, dass es für alle Beteiligten, insbesondere die Beschäftigten des Theaters, aber auch für das Publikum, die beste Entscheidung war. Genauso befremdet es mich aber, wenn ein nicht namentlich genannter “Insider aus dem Ensemble” sich in der Presse negativ über die Arbeit des Intendanten äußert. Das hat was von Nachtreten und hinterlässt bei mir einen schlechten Beigeschmack. Das Theater war und ist meiner Meinung nach auf einem guten Weg.

Ich wünsche mir, dass es auf diesem bleibt.

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